© Silke Wolff 2007-2017      Impressum/Disclaimer

New York

© Text und Photos: Silke Wolff Nach bestandener Prüfung zur Personalfachkauffrau musste ich mich natürlich selbst belohnen. Mit einigen anderen aus dem Kurs war ich der Meinung, dass eine Woche New York genau das Richtige wäre. So starteten wir am 09.03.1995 nach New York. Miss Liberty Die Stadt empfing uns am Nachmittag mit eisiger Kälte aber strahlend blauem Himmel. So checkten wir schnell im zentral gelegenen Pennsylvania Hotel ein. Anschließend ging es auf Stadttour, vom Times Square Richtung Empire State Building. Times Square Zu einem New York Besuch gehörte für mich immer eine Auffahrt auf die Besucherterrasse des Empire State Buildings. Die Sicht war an diesem Nachmittag einmalig. New York vom Empire State Building Der nächste Tag stand ganz im Zeichen der Einwanderer. Vom Battery Park fuhren wir mit der Ausflugsfähre hinüber nach Liberty Island. Miss Liberty, die berühmte Freiheitsstatue, grüßt bis heute alle in den Hafen von New York einfahrenden Schiffe. Wir reiten uns in die Schlange zum Aufstieg in die Krone der Statue ein. Auf einer engen Wendeltreppe ging es auf der einen Seite hinauf und auf der anderen Seite hinunter. Aus der engen Krone konnte ich einen kurzen Blick auf die Skyline werfen. Freiheitsstatue Im Sockel der Freiheitsstatue befand sich ein kleines Museum. Dort waren Zeichnungen und Miniaturen aller bekannten Statuen der Welt zu sehen. Sogar unser Hermannsdenkmal war dort zu sehen. Auch der „Schwertwechsel“ war dokumentiert, auf einer Zeichnung und anhand einer Miniatur. Mal hielt er das Schwert in der rechten, mal in der linken Hand. Anschließend ging es hinüber nach Ellis Island. Auf der Insel befindet sich das Museum zur Einwanderung in die Vereinigten Staaten. Sie war lange Zeit Sammelstelle der Immigranten in die USA. In den alten Gebäuden wurde die Abfertigung der Einwanderer sehr anschaulich dargestellt. Ellis Island Der Aufstieg in die Krone der Freiheitsstatue machte sich am folgenden Tag in Form von Muskelkater in den Oberschenkel bemerkbar. So anstrengend war es doch gar nicht. Teilweise war aber schon die Höhe eines Bordsteins zu viel. Wir entschieden uns deshalb für eine Fahrt mit der Circle Line rund um die Insel Manhattan. Die Tour dauerte volle 4 Stunden und wir brauchten nicht zu laufen. Los ging es ein Stück des Hudson Rivers entlang und anschließend in den East River. Vom Boot hatten wir eine fantastische Sicht auf die Skyline. Alle namhaften Wolkenkratzer waren deutlich zu sehen. Eindruck machte die altehrwürdige Brooklyn Bridge und das UN-Hauptquartier direkt am Ufer des East Rivers. UN-Hauptquartier Im Süden der Bronx war das große Yankee Stadium zu bewundert. Die Fahrt mit der Circle Line war eine lohnenswerte Sache. Wir wagten uns weit über den Central Park hinaus nach Harlem hinein. Zuerst war die Gegend mit seinen Bachsteinreihenhäusern noch o.k.. Irgendwann war es aber für uns besser, umzukehren. Die Glitzerwelt zog uns natürlich auch an. Daher genossen wir die luxuriöse Seite der Stadt. Vom Central Park mit dem Park Plaza Hotel bummelten wir gemütlich und mit viel Zeit die 5th Avenue hinunter. An den Auslagen der edlen und teuren Geschäfte wie Tiffany & Co. drückten wir uns die Nasen platt. Mitten zwischen den Glitzerfassaden und teuren Geschäften steht die St. Patricks Cathedral. St. Patricks Cathedral In unmittelbarer Nähe imponierte der Trump Tower mit seiner Hochglanzfassade. Vor dem Rockefeller Center war die Eisbahn im März noch in Betrieb. Eisbahn vor dem Rockfeller Center Ein oder am besten gleich mehrere Musical-Besuche gehörten natürlich auch zu einem New York Trip dazu. Als Erstes besorgten wir uns Tickets für ein Gershwin-Musical am Broadway. Wir betraten ein altes Theater mit knarrenden Bühnenbrettern und Klappsitzen. Nachdem der Zuschauerraum dunkel war und das Orchester eingesetzt hatte, erhob sich auf Zeichen der Platzanweiser das Publikum und füllte die freien Plätze weiter vorne auf. Das schien hier so üblich zu sein. Einige Zuschauer waren direkt vom Shoppen mit ihren Einkaufstüten in die Vorstellung gekommen. Der Financal District wollte selbstverständlich ebenfalls besichtigt werden. Wir nahmen uns ausreichend Zeit die Wall Street, Canal Street und die Gegend um das World Trade Center zu besuchen. New York aus der Vogelperspektive ist immer, egal von wo, ein Erlebnis. So fuhren wir auch auf das World Trade Center. Die Hot Dogs in dem Imbiss dort oben waren gar nicht schlecht. vor dem World Trade Center Da Tag war noch nicht zu Ende.  So gingen wir durch Chinatown zum Hotel zurück. Ich kann es nicht ändern. Chinatowns sind nicht meine Welt. Es war Sonntag und wir hatten eine Harlem Gospel Tour mit Besuch eines Gospel-Gottesdienstes gebucht. Harlem war eine Gegend, in der man sich als Tourist nicht unbedingt ohne eine geführte Tour bewegt. Der Gottesdienst war auf Touristen eingerichtet. Busweise saßen wir auf einer Empore. Der rundgehende Spendenkorb wurde gut mit Dollarnoten gefüllt. Harlem Inzwischen wehte der eisige Wind nicht mehr durch die Häuserschluchten. Es war sogar richtig warm geworden. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten waren abgearbeitet, die Einkäufe erledigt. So hatten wir Zeit uns gemütlich treiben zu lassen. Wir landeten schließlich am Pier 17. In der Hafengegend um den South Street Seaport befanden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurant. Bei dem guten warmen Wetter konnten wir sogar draußen essen. Den Abend nutzen wir nochmals für eine Auffahrt auf das Empire State Building. Schließlich ist New York by night es wert. Der letzte Tag war den Museen vorbehalten. Ich besuchte aus Metropolitan Museum am Central Park, streifte stunden durch die verschiedensten Abteilungen. Fasziniert war ich von der ägyptischen Abteilung. Metropolitan Museum Für unseren letzten Abend hatten wir Musical-Karten für das Stück Sunset Boulevard von Andrew Lloyd Webber mit Glenn Close in der Hauptrolle. Wir hatten dieses Stück extra gewählt, weil es in Europa noch nicht aufgeführt wurde. Am Morgen vor unserem Heimflug gönnten wir uns noch etwas Besonderes, einen Helikopterflug über Manhattan. Der kurze Rundflug zeigte uns noch einmal alle Sehenswürdigkeiten aus einer besonderen Perspektive. Ein gelungener Abschluss.
Reisen, Urlaub, Ferien Bewertung wird geladen...
www.bergeundmeer.de
Reiseberichte und -fotografie
Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis! (Oskar Wilde)
Silke Wolff
Deutschland Skandinavien Europa Nordamerika Südamerika Afrika Asien Ozeanien Fotogalerie über mich