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X-Mas-Shopping New York

© Text und Photos: Silke Wolff Wer träumt nicht vom Christmas-Shopping in New York? Natürlich auch ich. Am 10.12.1998 war es so weit. Mein Wunsch wurde wahr. Ein verlängertes Wochenende sollte es werden. Zu sechst flogen wir los. Es sollte mein dritter Aufenthalt in New York werden. Skyline New York Die Anreise zum Flughafen nach Paderborn gestaltete sich aber schon schwierig. Es hatte in der Nacht geschneit und die Straßen waren spiegelglatt. Am Check-in-Schalter der Lufthansa wurde uns mitgeteilt, dass sich aufgrund der Wetterlage alle Flüge auf unbestimmte Zeit verspäten würden. So saßen wir eine ganze Weile in der Cafeteria, machten uns Sorgen um unseren Anschlussflug in München und erkundigten uns über alternative Verbindungen. Die Propellermaschine nach München startete irgendwann doch. Die nette Stewardess erkundigte sich über Funk in München. Unser Anschlussflug hatte ebenfalls reichlich Verspätung. Wir würden ihn noch erreichen. Als Entschädigung gab es an Bord schon einmal einen Sekt auf Kosten der Lufthansa. Einige Geschäftsleute meckerten trotzdem. Sie verlangten doch tatsächlich Champagner. Anstatt am frühen Nachmittag landeten wir erst am späten Nachmittag auf dem Flughafen Newark. Der Landeanflug erfolgte über das beleuchtete Manhattan. Er entschädigte wir die Aufregungen des Tages. Mit dem Taxi fuhren wir zu unserem gebuchten Hotel in Midtown Manhattan. Das Hotel Deauville in der 29th Street East, zwischen Park und Lexington Avenue entpuppte sich als Albtraum. Das ganze Hotel war heruntergekommen. Die Zimmer verwohnt und unsauber. Wir waren fassungslos. In der Adventszeit war New York aber so gut wie ausgebucht und ein bezahlbarer Ersatz nicht zu bekommen. Also mussten wir die nächsten Nächte ausharren. Nachdem wir den allerersten Schock überwunden hatten, machten wir uns auf den Weg zum Empire State Building. Schließlich war es bei uns üblich, nach der Ankunft in New York als Erstes auf die Aussichtsterrasse zu fahren. Forum Empire State Building Den Tag ließen wir in Desmonds Taverne ausklingen. Das taten wir an jedem Abend, ein bisschen auch, um uns das Hotel schön zu trinken. Nach dem Frühstücken in einem für New York typischen Breakfast Shop begannen wir, die Stadt zu erobern. Wir starteten im Financial District, schlenderten durch die Wall Street, bestaunten die Eingangshallen der bekannten Banken und verrenkten uns die Hälse, um am World Trade Center hinaufzuschauen. Wir ergatterten sogar kostenlose Tickets für den Eintritt in die New York Stock Exchange. Was für ein Glück. New York Stock Exchange Es war eisig kalt, aber der Himmel strahlte blau. Vom Battery Park nahmen wir deshalb die kostenlose Staten Island Ferry um die Aussicht auf die New Yorker Skyline in der späten Nachmittagssonne zu bewundern. Skyline New York Am Abend streiften wir die Straßen von Soho und China Town. Die Angebote dort waren nicht immer nach meinem Geschmack, teilweise sogar etwas ekelig. Für den Abend hatten wir einen Tisch bei Beefsteak Charlies in der Nähe der Radio City Music Hall bestellt. Dort gab es die besten und preisgünstigsten Steaks in ganz New York. Am Samstag gerieten wir, wie viele New Yorker und Besucher, in einen Einkaufsrausch auf der 5th Avenue. Bei Macy’s ging es los. Das ganze Kaufhaus war innen und außen weihnachtlich geschmückt. Ein besonderes Angebot jagte das Nächste. Weiter ging es durch die Angebote von Saks 5th Avenue und Benetton. Bei Bergdorf & Godman sowie Cartier konnten wir nur die Auslagen bewundern. Zum Kaufen war es für uns hier zu teuer. Vor dem Rockefeller Center war schon vor Einbruch der Dunkelheit viel Betrieb. Der weltberühmte Weihnachtsbaum kam aber noch nicht richtig zur Geltung. Cartier Rockefeller Center Das absolute Mekka für Spielzeugfreaks und Kinder war F.A.O Schwarz. Allerdings musste wir für ein Einlass Schlange stehen. Das Geschäft war so überfüllt, dass Sicherheitspersonal den Zutritt regeln musste. Warteschlange vor F.A.O Schwarz Innen gab es dafür Spielzeug für Kinder und Erwachsene zu sehen, dass ich ein Europa noch nicht zu Gesicht bekommen hatte. Edle 3D-Puzzle berühmter Gebäude, Sonderausgaben bekannter Gesellschaftsspiele, edle Puppen etc., alles für mehrere hundert Dollar das Stück. So eine Shopping-Tour war in einer Gruppe von 6 Leuten mit unterschiedlichen Interessen nicht möglich. So hatten wir uns getrennt und am Abend unter dem beleuchtet Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center verabredet. Leider hatten wir Kinder vom Dorf nicht bedacht, dass tausende von Menschen die gleiche Idee hatten und sich ebenfalls unter dem Weihnachtsbaum versammelten. Wir hatten aber Glück und trafen uns trotzdem aller wieder. Weihnachtsbaum vorm Rockefeller Center Zu Abend speisten wir bei „Chez Frederic“, angeblich ein angesagtes Promilokal in der Nähe unseres Hotels. Nachdem sie Frederic als Friedrich Piepenburg aus Stade entpuppte hatte, bekamen wir einen Tisch in einem extra Raum für uns allein. Dort war es sehr gemütlich und das Essen war gut.  Einen letzten Absacker tranken wir noch in Desmonds Taverne. Alle waren müde. New York war anstrengend. Trotzdem war die Stimmung gut. Bis zum Abflug hatten wir den Vormittag noch Zeit. So bummelten wir durch den winterlichen Central Park bis zum Times Square. Unser Abschied von New York. Times Square Den Koffer voller Geschenke und Einkäufe für mich stiegen wir am späten Nachmittag total müde in den Flieger zurück nach Hause. Während des langen Fluges konnte ich so gut es ging ein paar Stunden schlafen. Einigermaßen fit landeten wir am nächsten Tag wieder in Paderborn. Es war sicherlich nur eine Stippvisite um einen Eindruck von der vorweihnachtlichen Atmosphäre in New York zu bekommen. Trotz der kurzen Zeit hat sich der weite Flug gelohnt. Man sollte sich die Gelegenheit auf keinen Fall entgehen lassen.
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Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis! (Oskar Wilde)
Silke Wolff
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